Freude schöner Götterfunken....

Frühlingskonzerte mit dem ASO und den Neuen Wiener Stimmen im "Raumschiff"

28. April 2018 - Learning Center am Campus der TU Wien, Wien

Wer die Gebäude der WU, der Wirtschaftsuniversität Wien, nicht kennt, sollte dies unbedingt ändern! Unsere Frühlingskonzerte mit dem Akademischen Symphonie Orchester der WU Wien (ASO) und den Neuen Wiener Stimmen fanden im Learning Center Forum statt, einem Gebäude, dass dem Inneren eines Schiffs oder eines Raumschiffs ähnelt - eine tolle Kulisse und auch akustisch spannend. Gemeinsam brachten wir dieses Raumschiff mit unserer forte-Energie und spuckenden Konsonanten beinahe zum Abheben. Dirigent Witolf Werner war beim ersten Einsatz des Chores so hin und weg, dass er für einige Sekunden komplett aufhörte zu dirigieren und einfach nur den Klang genoss. Wer kann es ihm verübeln?

Wer dachte, Beethoven 9. kann man nicht mit Jugendchören machen, den haben wir wohl eines besseren belehrt.

Es hat Spaß gemacht. 

 


Erwartung - Adventkonzert mit dem Wiener Kammerchor

12. Dezember 2017 - Kirche St. Ulrich, Wien

"... meine Oma war so gerührt, dass sie nicht mal mitbekommen hat, dass ich ein Solo gesungen habe ..." (Marie)

Ja es war auch wirklich ein berührend schönes Konzert - wir können das beurteilen, da wir die Aufnahme auf Ö1 am Heiligabend gehört haben. Aufregend war es schon, dass gerade unser Konzert für diese heiligste aller Sendezeiten ausgewählt wurde - das hat sicher zu unserer positiven Anspannung und freudigen Erwartung beigetragen.

 

Den ersten Teil des Konzertes gestalteten wir, die Jugendchorakademie Wien, mit weihnachtlicher a capella Musik, darunter drei Uraufführungen von Komponisten aus unseren eigenen Reihen. Dass während einem Stück ein Baby zu weinen anfing, passte nur allzu gut zum Text ("... zu dem Kindlein in der Krippe..."). 

Im zweiten Teil konnten wir uns entspannen und dem Wiener Kammerchor lauschen. 

Gemeinsam beendeten wir das Konzert mit Praetorius 'Es ist ein Ros entsprungen' in der Bearbeitung von Jan Sandström

 

Wir danken © Christoph Bauder für die Fotos und freuen uns auf weitere Projekte mit dem Wiener Kammerchor! 


Adventsingen im Stift Melk

26. November 2018 - Stift Melk

Klang und Prunk. Mit diesen beiden Wörtern lässt sich unser Auftritt in der Stiftskirche Melk in aller Kürze beschreiben, wobei wir für den Klang verantwortlich waren, der von der Akustik der Kirche noch unterstützt wurde. Die prunkvolle Gestaltung des Kircheninneren trug das Ihre zu einer sehr stimmungsvollen Atmosphäre bei. 
Ganz besonders für uns waren die Welturaufführungen zweier Kompositionen eines Sängers und einer Sängerin aus unseren eigenen Reihen. 

Von Chören, die an diesem Nachmittag vor uns gesungen hatten - wir hatten die Ehre, die Veranstaltung beschließen zu dürfen -  und auch von Besuchern, die uns noch nicht kannten, gab es tolle Rückmeldungen. Das macht natürlich Freude! 
Bei Punsch und Mehlspeisen ließen wir den Auftritt ausklingen.


Lichteröffnung

24. November 2017 - Wiener Innenstadt

Kalt wars - aber sehr stimmungsvoll - als in der gesamten Wiener Innenstadt zugleich die Weihnachtsbeleuchtung angeschaltet wurde. Ausgestattet mit roten Weihnachtsmützen und begleitet von medialem Blitzlichtgewitter sangen wir 'Carol of the Bells' und 'Hört der Engel helle Lieder' (Arr. Oliver Gies). Als alle wichtigen Leute ihre Ansprachen gehalten hatten zogen wir den Graben und die Kärntnerstraße entlang und sangen für und mit freudestrahlenden Passanten 'O du fröhliche', 'Es wird schon glei dumpa' und 'Joy to the World'. Im Anschluss wärmten wir uns bei einem Punsch wieder auf - da wir noch in Singlaune waren, ging die erste Runde sogar aufs Haus ;) 

Dieses Straßenkonzert zeigte mal wieder, dass Musik verbindet und Singen ein Lächeln auf so viele Gesichter zaubern kann!


Many Nations - One World

12. Juni 2017 - Akademisches Gymnasium Wien

Rassismus, Sexismus, Ignoranz,... – in unserem Kooperations-Projekt mit der 6A des Akademischen Gymnasiums standen Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders im Zentrum. Am Montag, den 12. Juni 2017, präsentierten wir unter der Leitung von Theresa Hemedinger und Michael Grohotolsky unsere Beiträge im Festsaal des Akademischen Gymnasiums.

 

Mit John Lennons Imagine eröffneten wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die inhaltliche Auseinandersetzung über Ist- und Soll-Zustand unserer Gesellschaft. Den Kern des Abends bildete das von den Schülerinnen und Schülern entwickelte Theaterstück Schau einfach weg und denk nicht daran, in dem Diskriminierungen im Alltag thematisiert wurden. Die weiteren künstlerischen Beiträge zeigten die Diversität und Kreativität der Jugendlichen. In Anlehnung an die Thematik interpretierte die Jugendchorakademie Wien einige a cappella Arrangements, darunter Sound of Silence (Simon and Garfunkel, Arr. Markus Detterbeck), Another Day in Paradise (Phil Collins, Arr. Theresa Hemedinger), The Luckiest (Ben Folds, Arr. Jim Clements für VOCES8) und Miniyama Nayo (Paul John Rudoi). Den Gedankengang beschloss das gemeinsam gesungene We are the World, in das auch einige Zuhörerinnen und Zuhörer einstimmten.

 

Die Kooperation entstand im Rahmen der Initiative culture connected, die es sich zum Ziel macht, Schulen und Kulturpartner zu vernetzen und den Lernort Schule durch neue Erfahrungen im Erleben von Kunst und Kultur zu erweitern. Wir danken für die Unterstützung:

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 Wir danken © Konrad Weinhandl für die Fotos


Vollgas Leberkas! Die Spritbuam-Gala

18. März 2017 - MuTh Wien

Am Samstag, den 18. März, hieß es für uns: Vollegas Leberkas! Wir hatten einen Gastauftritt bei der großen Spritbuam-Gala im MuTh. Die Spritbuam, bestehend aus Stefan Bleiberschnig (Gesang, Spritmaschin’), Christoph Bleiberschnig (Gesang, Gitarre), Matthias Liener (Gesang, Akkordeon) und Martin Eckmann (Gesang, Tuba), hatten uns engagiert, zwei ihrer Sprit-Pop-Songs in von Matthias Liener eigens arrangierter a cappella Fassung zum Besten zu geben: Rosarot und Vollegas Leberkas. Neben rhythmischen Feinheiten und harmonischen Schmankerln zeichnen sich diese besonders durch eines aus: Schmäh! Bei Phrasen wie „Heasd Würschteldompteur, geh dummel di und schmeiß a Tub’n Senf daher!“ musste nicht nur das Publikum lachen - selbst unser Chorleiter Michael konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Zum krönenden Abschluss des bunten Abends erklang der Bohème-Chor in einer fulminanten Version für Spritbuam, Orchester, Tenor Solo und Chor –mit Konfetti-Regen zum Schluss-Akkord! Unser bis dato sicherlich lustigster Auftritt!

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Brahms-Requiem im Wiener Konzerthaus

14. März 2017 - Mozart-Saal, Konzerthaus Wien

Endlich war es soweit: nach einer intensiven Probenzeit brachte die Jugendchorakademie Wien gemeinsam mit der Wiener Konzertvereinigung Johannes Brahms Ein deutsches Requiem op. 45 zur Aufführung.

 

Vom ersten „Töne klopfen“ bis zu den letzten Feinschliffproben mit Chorleiter Michael Grohotolsky freuten wir uns darauf, mit diesem monumentalen, bedrückend schönen Werk den Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses zu beschallen. Unermüdlich arbeiteten wir an Stimmung und unterschiedlichen Klangfarben, warmem Piano für „Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet“ und donnerndem Forte und einem höhnenden, spöttischen Ton bei „Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“.

 

Bei der Klavierprobe mit dem Dirigenten Erich Polz wurden schließlich Tempi und interpretatorische Feinheiten geprobt – wir waren bereit! Doch dann kam das Orchesterproben-Wochenende und wir wurden erschlagen durch die Wucht dieses Klangkörpers. Zusammen mit den beengten Probenverhältnissen und der dadurch unvorteilhaften Akustik schienen die Vorraussetzungen für einige vom Schreien heisere Sängerinnen und Sänger perfekt. Wir übten uns demnach in nobler Zurückhaltung (akustisch, nicht energetisch selbstverständlich!) und beteten, dass wir im Mozart-Saal bessere Verhältnisse antreffen würden.

 

Bei der Generalprobe bestätigte sich diese Hoffnung und wir waren zuversichtlich, uns beim Konzert Gehör verschaffen und die wunderschönen Chorstellen gebührend präsentieren zu können. Nun konnten wir uns auch an dem bezaubernden Sopran-Solo von Nicola Proksch und der unbeschreiblich sonoren Baritonstimme von Kristján Jóhannesson erfreuen.

 

Am Konzertabend besangen wir gemeinsam mit Orchester, Solisten und unserem Maestro Erich Polz die seligen Toten, die lieblichen Wohnungen des Herr Zebaoth und die schallenden Posaunen, die Tote erwecken – das Publikum dankte es uns und wir freuten uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen!

 

Es war eine spannende, herausfordernde und lehrreiche Reise zu unserem Brahms-Requiem im Konzerthaus und wir freuen uns auf die nächsten Projekte...

 


Hochamt im Stephansdom

13. November 2016, Stephansdom, Wien

Am Sonntag, den 13. November 2016, hatte die Jugendchorakademie Wien die Ehre, die Heilige Messe im Stephansdom musikalisch zu begleiten. Michael Grohotolsky wählte dafür die selten gehörte Deutsche Messe in F-Dur von Michael Radulescu (geb. 1943), ein vier- bis sechsstimmiges a cappella Werk für gemischten Chor, das Einflüsse der Gregorianik und der modalen Musik aufweist und zugleich von zeitgenössischer harmonischer Freiheit und spannungsgeladenen Harmonien gekennzeichnet ist. Die kontrastreiche Komposition enthält einige Herausforderungen für Sängerinnen und Sänger und bietet zugleich die Möglichkeit, unterschiedliche stimmliche Klangfarben auf engstem Raum zu präsentieren – vom saftigen Forte bis zum im zartesten Piano, von ruhig fließenden kantoralen Abschnitten bis zum flehenden „Lamm Gottes“ Aufschrei im gleichnamigen letzten Satz.

 

Zur Gabenbereitung sangen wir die achtstimmige a cappella Motette Kwa wote upendo - Ubi caritas des zeitgenössischen Komponisten Julian Philipp Reisenthel (geb. 1991, USA). Das zart über den Chor schwebende Sopransolo wurde von Marlies Soyka übernommen.

 

Trotz der frühen Stunde – Einsingen und morgendliche Probe starteten bereits um 8:30 Uhr, eine Herausforderung am Sonntag – und der eisigen Kälte im Dom war die Stimmung gut, die Stimmen fit und die Rückmeldung der Zuhörer und Zuhörerinnen herzerwärmend!

 

Die gesamte Messe wurde live auf Radio Klassik Stephansdom übertragen und aufgezeichnet – Die Teile Gloria und Sanctus gibt es zum Nachhören auf YouTube!